Hier die BMW-Reitwagenstory, es hätte ein schönes Jahr werden können - aber es kam anders.
                         

alle Hintergrundinfos und Fotos aus Quelle: 
Anmerkungen von mir in grün (nur meine pers.Meinung)


So fing alles an:
News: 2010  WSBK - und ich bin dabei! 
das wird ein interessantes Jahr! Ich bin der World-SBK dabei!
Im Januar 2010 habe ich einen Vertrag mit dem Team
Reitwagen Racing  unterzeichnet. Nun bin ich mitten drin statt
nur dabei. Das heist leider auch, dass ich nicht immer da sein werde, wenn es gerade
mal brennt. Den SBK-Calender könnt Ihr unter Termine einsehen und Euch auch
informieren wo das Team steht.
Motorrad:  BMW  S 1000  RR
Fahrer: Andrew Pitt und Roland Resch

März 2010 und da war schon wieder Schluss!
kleine Zwischeninfo:
Bin in der SBK nicht mehr dabei,  liegt nicht
an mir, wurde mir gesagt, Die Team-Eigentümer haben das Sponsorgeld verzockt!
Schade! Schnelles Leben - Vielleicht ergibt sich doch noch was.
Ich war aber in Australien dabei! das hab ich erstmal auf dem Zettel, war schön warm,
arbeitsam und eine geile Zeit. Ich vermisse es jetzt schon. Man kann das mit
keinen Renntraining vergleichen, es wird viel effizienter und genauer gearbeitet.
Jede Änderung am Fahrwerk münzen die Fahrer in bessere Zeiten um oder nicht,
während bei uns die Tagesform und das Grillfest am Tag zuvor den Ausschlag
für unsere Rundenzeit geben. Sei es wie es sei, ich war dabei.
zum Beweis ein Foto vom Team:                              ich

demnächst gibt es hier mehr zu lesen, die Saison fängt jetzt an (Jan.2010)!

  und hier die Story aus Reitwagensicht, leider nicht zu Ende geführt, jedenfalls werde ich nicht fündig

Resch: «In drei Jahren Weltmeister»  (haha!)

Von Ivo Schützbach 12.01.10-10:20

Roland Resch (25) vergnügt sich königlich beim Training in Australien. Statt Schneechaos hat er Hitzewelle.«Zusammen mit Andrew Pitt tue ich jeden Tag Radlfahren, Schwimmen, Laufen, Wakeboarden – bei 45 Grad Celsius!» Resch hat inzwischen auch die ersten Trainingsrunden mit einer Standard-BMW in Eastern Creek absolviert. Er will sich auf die Saison so gewissenhaft wie noch nie vorbereiten. «Ich würde mich schlecht fühlen, wenn ich meinen Trainingsplan nicht einhalte», hält der Wiener fest. «Mit dem Team Reitwagen BMW habe ich 2010 eine extrem grosse Chance zu zeigen, was ich kann. In drei Jahren will ich Weltmeister sein! Ich fahre die WM nicht mit, nur damit ich sagen kann, ich fahre WM. Dafür bin ich zu ehrgeizig. Wenn ich das Sprungbrett dieses Jahr nutzen kann, sind meine Pläne nicht so unrealistisch. Wir haben 2010 sicher eines der besten Privatteams und super Material. Bis ich ganz oben stehe, muss ich aber weiterhin hart arbeiten. Noch mehr trainieren, besser Motorradl fahren, noch mehr mental arbeiten. Dann bin ich zuversichtlich, dass ich das schaffe.»  Reschs Ziele für 2010: «Anhand unserer Ressourcen traue ich mir zu, dass ich permanent in die Top-10 fahren kann. Irgendwann möchte ich auch mal aufzeigen, was ich kann und in die Top-5 fahren. Das muss drin sein in diesem Jahr. Ich werde wie immer alles geben!»
( Also, ich persönlich hätte viel für möglich gehalten, vielleicht nicht "Wörldmooster", aber vorn dabei schon, leider konnte Roland es nicht beweisen. Schade um solche ehrgeizigen harten Jungs wie Roland Resch. Ich hoffe er bekommt noch mal eine Chance.)

Assen: Ohne Reitwagen BMW!

Von Ivo Schützbach 19.04.10-18:44

Reitwagen BMW startet nicht in Assen. Längst ist klar: Ein Fortbestand des Teams in der Superbike-WM ist mehr als unwahrscheinlich. Wie SPEEDWEEK bereits exklusiv berichtete, steht das österreichische Team Reitwagen BMW vor der Pleite. Seit Montagmittag ist klar, Roland Resch und Andrew Pitt werden bei den Rennen in den Niederlanden am kommenden Sonntag nicht am Start sein. Dass sich plötzlich noch ein Geldgeber findet, um die weiteren Rennen in dieser Saison zu sichern, glaubt kaum noch einer. Alles deutet darauf hin: Das Abenteuer Superbike-WM ist für Reitwagen BMW beendet! Die Teammitglieder schauen sich bereits nach neuen Jobs bei anderen Teams um. ( ...da war ich schon nicht mehr dabei, das Team schuldet mir noch ca € 5.500,- für geleistete Arbeit und eingebrachtes Material, schöner Sch....)
Lesen Sie die finanziellen Hintergründe zu dem WM-Debakel von Reitwagen BMW in Ausgabe 17 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – ab 20. April für 2,- Euro im Handel!

Weshalb Reitwagen BMW vor der Pleite steht

Von Ivo Schützbach 28.04.10-10:40

Wie SPEEDWEEK bereits exklusiv vor den Rennen in Assen (25. April) berichtete, steht das Team Reitwagen BMW vor der Pleite. Die Hintergründe: Offene Rechnungen bei Zuliefererfirmen, ausstehende Gehälter für Mitarbeiter, zwielichtige Finanzgeschäfte: Reitwagen BMW ist bereits nach drei Rennen so ins Strudeln geraten, dass die Saison für die Österreicher beendet scheint. In Assen waren Roland Resch und Andrew Pitt nicht am Start. Diese Woche Freitag soll ein Finanzdeal über die Bühne gehen, der dem Team den Fortbestand sichert. Doch selbst wenn das Geschäft aufgeht: das Team hat keine Motorräder mehr, hat sich an Absprachen nicht gehalten, Mitarbeiter sind längst auf der Suche nach neuen Jobs, ein Schuldenberg hat sich angehäuft. 
Wie das Team finanziell abgesichert werden sollte, warum es keine Motorräder mehr hat, weshalb der Vorwurf der Hehlerei laut wurde und wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte, lesen Sie im ausführlichen Hintergrund-Bericht in Ausgabe 18 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – seit 27. April für 2,- Euro im Handel!

Reitwagen BMW droht die Pleite

Von Ivo Schützbach 15.04.10-17:34

Leistet die Investoren-Gruppe hinter Reitwagen BMW nicht innerhalb der nächsten Tage die zugesagten Zahlungen, muss das Team zusperren.Bislang investierte das österreichische Team 700.000 Euro in die Infrastruktur sowie laufende Kosten und Entwicklung.( ...glaub ich nicht, haufenweise Material war für lau von BMW) Finanziert wurde dieser Betrag von Sponsoren wie Soletti, Medrecord oder Reitwagen – allesamt Partner von Roland Resch.
Der grosse Geldsegen sollte von einer Investorengruppe im Hintergrund kommen, bislang passierte allerdings nichts. Die für Mitte März zugesagten Zahlungen blieben aus. Das Team klammert sich inzwischen an den Strohhalm, dass dringend benötigtes Geld in den nächsten Tagen überwiesen wird.(... alles Lügen!) Geschieht das nicht, werden Andrew Pitt und Roland Resch beim nächsten Rennen in Assen fehlen.
Wie zu hören ist, werden Reitwagen-BMW-Geschäftsführer Alfred Inzinger schwere Vorwürfe gemacht, er trug massgeblich zu dem Deal mit den Investoren bei. ( hat die Kohle mit Waren-Termingeschäften verzockt, geiler Typ!) Motorsport-Direktor Andreas Werth stellte gegenüber SPEEDWEEK schon vor Wochen klar: «Wir können nur so lange weitermachen, wie die Sponsoren bezahlen. Fliesst kein Geld, ist Schluss.»

Durch Schaden dümmer?

Von Günther Wiesinger 10.05.10-15:26

Die Geschichte wiederholt sich. 1997 war das 500er-Team von Alfred Inzinger bereits im April zahlungsunfähig. Sein Teammanager Davide Tardozzi sammelte in Suzuka am Donnerstag bei den Mechanikern Yen-Scheine ein, um den elf-Rennsprit bezahlen zu können. 13 Jahre später konnte Reitwagen-BMW beim Superbike-WM-Lauf in Valencia (11. April) den Rennsprit nicht mehr bezahlen. Teammitglieder kauften handelsüblichen 98-Oktan-Sprit ein. Geschäftsführer der Reitwagen Motorsport GmbH ist ein gewisser Alfred Inzinger.

Für mich kam der Bankrott des BMW-Kundenteams nicht überraschend. Auch die Story mit den Termingeschäften an den Rohstoffbörsen nicht. Denn Inzinger ist ein Gambler sondergleichen.
Inzinger kam in den 90er-Jahren durch den Verkauf künstlicher Hüftgelenke zu Geld. Dann verkaufte er die Firma Pantitan und brachte das Geld in die Alfred-Inzinger-Privatstiftung ein, die Hauptaktionär der Promotor AG wurde.
Inzinger erwarb von der Fruchtsaftfirma Spitz die Rechte am Energy-Drink Power Horse – und verlor die Bodenhaftung.
Inzingers Promotor-Ducati beendete die Superbike-WM 1995 mit Andy Meklau auf Rang 6, mit Troy Corser wurde sie 1996 gewonnen. Schon damals klagten Promotor-Ducati-Fahrer wie der Amerikaner Mike Hale über unbezahlte Gagen.  Inzinger wollte für 1996 den Kawasaki-Werkspiloten Scott Russell in sein Team holen. Es bestand ein Vorvertrag. Doch der damalige Ducati-Besitzer Claudio Castiglioni hatte ein heimliches Agreement mit den Japanern: Er luchst ihnen keine Fahrer ab, dafür nehmen sie das Hubraum-Handicap ihrer 750er-Vierzylinder gegen die 1000er-Ducati-Twins in Kauf. Castiglioni duldete also den Russell-Vertrag nicht. Er überliess Inzinger den von Barry Sheene empfohlenen jungen Corser und lieferte Promotor 1996 sogar noch kostenloses Material.
1997 pokerte Inzinger hoch. Er engagierte Cadalora und Corser für sein Yamaha-500-Team und hoffte auf 10 Millionen Dollar von Marlboro. Doch dieses Budget wanderte im Januar zum Rainey-Team. Beim Saisonstart drohte Cadalora wegen der nicht bezahlten Gage mit Streik. Er stieg erst auf, als Yamaha die Bezahlung der Gage garantierte. Die WCM-Eigentümern Bob MacLean und Peter Clifford übernahmen das Team; Red Bull trat ab dem Mugello-GP als neuer Hauptsponsor auf.
Inzinger hoffte 1997 auf einen Power-Horse-Umsatz von 7 Mio Euro und butterte vorsorglich eine ähnliche Summe ins Marketing. Er warb auf dem Heckflügel des Arrows-F1-Teams, gab in Spanien 3 Mio. aus und sicherte sich für sechs Jahre die Namensrechte einer Kurve auf dem A1-Ring. Dieser Deal platzte im ersten Jahr. Danach verschwand Inzinger, der Klagenfurt 1996 auch mit einem pompösen Fussballstadion (Vorbild: Flinders Park in Melbourne) beglücken wollte, eine Weile in der Versenkung. 2007 trat er als Berater des US-Energy-Drink-Herstellers Phantom auf, der beim Team Roberts warb. Das versprochene Geld kam nie. «Ich wäre ein Wunder-Wuzzy, wenn alles sofort funktionieren würde», sagte mir Inzinger beim Malaysia-GP im April 1997. «Wenn wir zu wenig verkaufen, gehen wir den Bach runter. Das ist normal.»
Wie oft geht Inzinger noch ins Wasser? Gibt es Menschen, die durch Schaden dümmer werden?

Was mit dem Material des Teams Reitwagen BMW passiert und wie es um die Zukunft von Roland Resch und Andrew Pitt bestellt ist, lesen Sie in Ausgabe 20 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK. Ab 11. Mai für 2,- Euro im Handel – jetzt mit 80 Seiten!

aus msa: Superbike-WM: Assen: BMW Reitwagen muss passen

Die Multi-Kulit-Truppe um Andi Werth und Geschäftsführer Alfred Inzinger muss wegen fehlender Liquidität auf die Teilnahme in Assen verzichten. Wie es danach weitergeht, ist im Moment noch unklar.

tja, sooo sieht er aus, Inzinger der Betrüger, Lügner & Großmaul (re)
Foto: Preissler  

Andi Werth und Alfred Inzinger (r.): Nicht mehr zahlungsfähig?

Wie MSa in der aktuellen Ausgabe berichtet, hakte es bei der Truppe von BMW-Reitwagen seit einigen Tagen mit den laufenden Zahlungen. Angeblich steht vor allem eine Tranche eines Investors aus, der aus dem Umfeld von Geschäftsführer Alfred Inzinger kommt. (BLÖDSINN !!!) Ernstfall eingetreten:Am vergangenen Wochenende beruhigte Teamdirektor Andreas Werth noch und sprach gegenüber MSa von normal Prozessen, die im Umfeld des Rennsports bekannt seien. Nun ist klar: Reitwagen wird mit Andrew Pitt und Roland Resch in Assen fehlen.
Angeblich gibt es Aussicht auf einen Partner, der dem Team kurzfristig über die Turbulenzen helfen könnte. Wie es mit den Teammitgliedern weitergeht, ist nicht klar.

Wie es wirklich weitergegangen ist weiß ich auch, aber das wäre zuviel des Guten.  Aber über die SPEEDWEEK könnt Ihr es recherchieren.

auch noch aus msa Mai 2010: Resch fährt wieder auf BMW

Roland Resch sammelt nach der Zwangspause wegen der Insolvenz des Teams Reitwagen wieder Fahrpraxis. Am Wochenende tritt der 25-Jährige auf dem Nürburgring im Team Wilbers BMW in der IDM an. (... war eine Pleite die Dinger waren unfahrbar, Resch ist zu den Rennen nicht angetreten)"Es ist zumindest ein erster Schritt, damit Roland wieder fahren kann", bestätigte Sponsor und Resch-Fan Eduard Schebesta (medrecords.cc) gegenüber MOTORSPORT aktuell. Resch absolvierte mit der Reitwagen-BMW in der Superbike-WM 2010 nur das Auftaktmeeting auf Phillip Island, stürzte dabei im Qualifying und brach sich das Schlüsselbein.Teamkollege Andrew Pitt sammelte bis Valencia immerhin drei WM-Zähler für die technisch hoffnungslos unterlegene Privattruppe. Danach kam das Team um Geschäftsführer Alfred Inzinger und Teamdirektor Andy Werth in Finanznot und fehlte ab Assen im Fahrerlager. Schebesta hat sich über das BMW-Material mit den Managern in München geeinigt und Resch bei Wilbers untergebracht, wo Resch vorübergehend Teamkollege von Philipp Hafeneger wird. Resch hat bei den Niederländern den Status eines Leih-Fahrers, da er bereits einen Vertrag mit dem Team Technogym unterschrieben hat, wo er im kommenden Jahr Teamkollege des Steirers Günther Knobloch wird. Das Team soll 2011 mit BMW in der IDM Superbike antreten. (ob das noch so stimmt bezweifele ich, aber werweiß?)


gefunden auf Racing4Fun: August 2010

Wir erinnern uns an die Pressemitteilung, dass RR beim Technogym Racing Team angedockt hat.Vor kurzem tauchten die ersten Gerüchte auf, dass diese Verbindung nicht mehr besteht, aber RR hielt sich zu diesem Thema bedeckt.

Was sich da möglicherweise im Hintergrund abgespielt hat bzw. abspielt, kommt typisch österreichisch langsam aber sicher wieder ans Tageslicht.

Winfrid Reicht bekannt als Teamchef des Technogym Racing Teams und auch durch seine wiederkehrenden cholerischen Anfälle vor Publikum. Angeblich forderte Reicht von Roland RESCH eine beträchtliche Summe ein, die Sponsoren von RR beibringen sollten. In der Szene wird von unglaublichen 150.000 Euro gemunkelt. Falls dieser Betrag von den RR Sponsoren nicht beigebracht wird, soll Reicht die Zusammenarbeit in Frage gestellt haben. Was den möglichen Sinneswandel von Reicht bewirkt haben soll, und warum die ursprünglichen Vereinbarungen keine Gültigkeit mehr haben sollen, bleibt auch unklar. Auch hier wird laut über teaminterne Intrigen gesprochen. Sollte nur ein Bruchteil davon der Realität entsprechen, kann man das ganze wohl nur als schlechten Witz bezeichnen. Mit einer solchen Summe ist eine Teilnahme im großen Stil in der internationalen Szene möglich. Dazu bedarf es keines Herrn Reicht und auch nicht eines  Technogym Racing Teams. Um einen solchen Betrag kann sich jeder schnelle junge Fahrer bei etablierten Teams einkaufen.

Somit scheint sich auch diese Verbindung in Rauch aufzulösen. Anscheinend ist es in Österreich so gut wie unmöglich seriöse Partner in diesem Bereich zu finden. (sag ich doch, aber irgendwas steht 2011 doch an!)